Projekttag der 9. Klassen am Historischen Lernort Neulandhalle und an der Gedenkstätte Gudendorf

Auch in diesem Jahr besuchten Schülerinnen und Schüler aus den 9. Klassen der Klaus-Groth-Schule den Historischen Lernort Neulandhalle und die Gedenkstätte Gudendorf. Den pädagogischen Rahmen für diesen Besuch bot erneut der an der Schule seit vielen Jahren fest verankerte „Projekttag 9. November“. #

Die Klaus-Groth-Schule kooperiert mit der Volkshochschule Dithmarschen als Träger des Lernortes. Die Schülerinnen und Schüler haben so die Chance, sich mit Histo-Guides den Lernort zu erschließen.

Die Neulandhalle ist das Zentrum des von Nationalsozialisten besiedelten einstigen Adolf-Hitler-Kooges, dem heutigen Dieksander-Koog an der Nordsee in Süder-Dithmarschen.

Nach dem Besuch des „Täterortes“ Neulandhalle ging es dann noch zum „Opferort“ Gedenkstätte Gudendorf im Südwesten Dithmarschens. Dort liegen über dreihundert meist sowjetische Zwangsarbeiter begraben, die im Zweiten Weltkrieg der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum Opfer fielen.

Neben dem historischen Thema Zwangsarbeit im Dritten Reich ging es hier auch um die Kultur des Erinnerns, abwechselnd lasen die Jugendlichen die Abschnitte der bekannten Rede zum Volkstrauertag von Alt-Bundespräsident Gauck vor.

Zwei der wenigen zeitgeschichtlichen Denkmäler Dithmarschens konnten so das Bewusstsein der Jugendlichen für eine Erinnerungskultur erweitern!

Jan Bütje

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